| Hell yeah, that’s Punk `n Roll!! CATCHPOLE aus Zürich rocken gerade meine Ohren, und wie!
Nach den Body Snatchers kommt hier eine weitere Scheibe, die in mir die
Sehnsucht nach Zigaretten, Bier und leichten Mädchen weckt! Hier wird
nicht auf schöne Harmonien oder poppigen Hüpfsound gesetzt, nein, es
wird kräftig vorwärts gerockt und das ohne Gnade.
Die vierköpfige Combo besteht in dieser Formation seit etwa anderthalb
Jahren, doch kam die erste 7“ unter dem Banner CATCHPOLE schon 1998
raus, man liess sich also Zeit für das erste richtige Album.
Die Zeiten der halben Sachen ist nun aber vorbei und mit „Ten jolting
songs of tension“ senden die Jungs der heimlichen Hauptstadt einen
zehnköpfigen Sturmtrupp in die Welt, mit dem Auftrag, Ärsche zu treten
und Tanzbeine in Schwingung zu versetzen.
Neben dem Sound, der qualitätsmässig an eine späte 70er Jahre
Produktion erinnnert (was aber mitnichten als Minuspunkt anzusehen
ist!) besticht die markante Stimme von Neuzugang Nik Leuthold, welche
zeitweise fast schon ein bisschen an Lemmy erinnert, und dass will
verdammt noch mal was heissen!
Das Cover macht die Scheibe auch zu einem Schmuckstück in der Sammlung,
aber nur für diejenigen, die nicht im Besitz der Satanic Surfers-
Scheibe „Songs from the crypt“ sind, denn der sieht sie ziemlich
ähnlich…
Abhilfe schafft dann aber die Möglichkeit, dieses Produkt an
Verdorbenheit auf Vinyl zu erstehen. Meiner Meinung nach muss solcher
Sound sowieso auf schwarzen Trägern verewigt werden, ist er doch eine
Hommage an alte Tage, wo man den Frauen noch mit Motorrädern, schweren
Lederjacken und Haaren auf der Brust imponieren konnte.
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